Montag, 21. April 2014

Serviettentechnik zum Zweiten


Heute gibt es nochmals einige Bilder zum Thema Serviettentechnik - dieses Mal aus meinem Wohnzimmer. Sowohl in der Beauty- als auch in der Büro-Ecke habe ich eine Serviette mit Rosen- und Vintage-Motiven verwendet. 

Servietten bestehen meistens aus drei Lagen. Für gewöhnlich verwendet man für die Serviettentechnik nur die oberste. Das Muster der Serviette trägt sich bei der Herstellung jedoch auch auf die zweite Lage ab und hinterlässt dort einen schwächeren Abdruck. Manchmal ist dieser unansehnlich, bei anderen Motiven ist er jedoch genau so schön wie das eigentliche Muster der Serviette.

Diese Eigenschaft habe ich mir hier zunutze gemacht. Bei der Staffelei habe ich die zweite Lage, also die blassere Variante, verwendet, beim Rahmen des Magnetboards die oberste Schicht. Die beiden Gegenstände bilden so eine optische Einheit und gleichzeitig passt sich ihr Erscheinungsbild ihrer Funktion an: Die Staffelei soll in den Hintergrund treten, weil sie etwas ausstellt, der Rahmen soll auffallen und die Blicke auf das Board lenken.

Dienstag, 15. April 2014

Serviettentechnik: Upcycling in der Küche


Heute gibt es erstmals einen kleinen Einblick in meine Küche. Es gab dort einige (Kunststoff-) Gefässe und Behälter, die mir gar nicht mehr zusagten und die ich eigentlich ersetzen wollte. Da mir wieder einmal das Geld dazu fehlte (alle Lernenden und Auszubildenden werden diesen Zustand gut nachvollziehen können ;-)), entschloss ich mich, zur Serviettentechnik zu greifen um die Oberflächen zu verschönern.

Die Serviettentechnik hatte ihren Höhepunkt bereits vor einigen Jahren, aber mich hat diese Gestaltungsmöglichkeit erst vor Kurzem so richtig angefressen. Objekte lassen sich damit sehr einfach und schnell mit Mustern verzieren und verschönern. Die Oberflächen werden - besonders bei mehreren Schichten - oft uneben, mir persönlich sagt diese Oberflächenstruktur aber zu. Auf aufgerauten bzw. porösen Oberflächen hafteten die Servietten am besten, es lassen sich aber durchaus auch Kunststoff (hier: Deckel der Bonboniere, Einhänge-Gefässe und Haken) und Porzellan (hier: Vase) damit beziehen.

Samstag, 12. April 2014

Eine schöne Wohnung in einer schönen Stadt


Ich wohne in St. Gallen, der grössten Stadt der Ostschweiz. Mit gut 70'000 Einwohnern ist sie im internationalen Vergleich dann aber doch eher klein. Trotzdem hat die Stadt durch das Kloster St. Gallen und das Stickerei-Handwerk eine bedeutende Geschichte, die sich auch in der Architektur der Stadt niedergeschlagen hat. 
Die Inneneinrichtung widerspiegelt im Idealfall die Architektur eines Gebäudes. Als Mieterin kann ich zur Zeit nur die innere Gestaltung meines Wohnraums beeinflussen. Aber wer träumt schon nicht davon in einem (auch von  aussen) wunderschönen Haus zu leben... In diesem Sinne will ich euch hier in Zukunft auch Bilder von Gebäuden zeigen, die mir auffallen, mir besonders gefallen, oder mich beeindrucken. 

Sonntag, 6. April 2014

DIY: Dekoschild im Used Look


Ich habe vor einiger Zeit ein ähnliches Schild auf Dawanda gesehen, und es hat mir auf Anhieb gefallen. Da dieses Exemplar aber ein Geschenk wird, wollte ich es selber machen. Dabei habe ich die Gelegenheit ergriffen ein weiteres DIY-Tutorial für euch zu erstellen:


  1. Nehmt ein passendes Stück Holz, schleift es etwas an und bohrt oben zwei Löcher für die spätere Befestigung der Drahtaufhängung. Dann streicht ihr das ganze Stück in der gewünschten Farbe. 
  2. Nachdem die Farbe getrocknet ist, schleift ihr die Farbe wieder etwas ab um den "Used Look" zu erreichen. Entfernt dort am meisten Farbe, wo dies auch durch natürliche Abnutzung geschehen würde, nämlich an den Rändern und Kanten. 
  3. Nun kommt die Schablone zum Zug. Ich hatte die Möglichkeit mir auf der Arbeit eine Vorlage aus eine Klebefolie zu erstellen. Wenn ihr diese Möglichkeit nicht habt, könnt ihr gewöhnliche Schriftschablonen verwenden, die man im Internet bestellen kann. Schaut bei Astrid auf creativLIVE vorbei, sie hat zur Schablonentechnik einen echt tollen Post verfasst!
  4. Für das Kolorieren der Schrift habe ich einen Glas-Malstift verwendet. Acrylfarbe und ein Pinsel hätten wahrscheinlich auch funktioniert, aber ich wollte nicht riskieren, das zu viel Farbe unter die Schablone läuft.
  5. Nach dem Trocknen der Schrift wird die Schablone entfernt und die Schrift leicht angeschliffen, damit auch sie abgenutzt aussieht.
  6. Zum Schluss wird das Ganze mit einem Klarlack versiegelt. Ich habe wieder die matte Variante gewählt, weil Hochglanzlack einfach nicht zum Used Look passt.

Sonntag, 30. März 2014

Idee, Konzept und Realisation


Wie geht ihr vor, wenn ihr eine Idee in die Tat umsetzten wollt? Plant ihr alles genau oder arbeitet ihr einfach frisch und fröhlich darauf los? Mich kribbelt es manchmal so in den Fingern, dass ich gleich loslegen muss. Aber ich habe gelernt, dass es sich bei grösseren Projekten lohnt inne zu halten und zuerst etwas Zeit in die Planung zu investieren und mir alles nochmals durch den Kopf gehen zu lassen. Mache ich das nicht, gefällt mir das Endprodukt oft nicht zu 100% und ich muss nochmals dahinter. Wie beispielsweise bei meiner Schmuck-Etagere: Die Metallteile würden in Gold viel besser wirken...

Ich mache gerne Skizzen (und Collagen) um meine Ideen und vor allem ihre Dimensionen zu konkretisieren. Einige dieser skizzierten Ideen sind schon längst "verjährt", andere werdet ihr in Zukunft hier auf dem Blog zu sehen bekommen.




Sonntag, 23. März 2014

Beauty- und Büroecke: Vorher - Nachher


Vor zwei Wochen habe ich euch einige Detailaufnahmen meiner neuen Beauty- und Büroecke gezeigt. Das Endresultat wollte ich euch erst nach der absoluten Fertigstellung zeigen, aber das Fine-Tuning braucht ja bekanntlich immer am meisten Zeit. Der Gesamteindruck gefällt mir bereits sehr gut und deshalb ist es jetzt Zeit für die ersten Vorher-Nachher-Bilder:


Zuvor herrschte eine grässliche Unordnung - wie ihr sehen könnt, muss mein Bürotisch auch für alle kreativen Arbeiten herhalten - und durch die vielen unterschiedlichen (und oft dunklen) Farben wirkte dieser Teil des Wohnzimmers überhaupt nicht einladend. Als Erstes habe ich die dunklen Schubladen in Elfenbein gestrichen und die Wirkung ist verblüffend - trotz dem grässlichen Chaos wirkt das zweite Bild schon freundlicher.


Durch die Trennung von Beauty-Artikeln und Büro herrscht viel mehr Ordnung. Die Schubladen und Schachteln bilden durch ihre grossen Flächen und durch die farbliche Abstimmung ein ruhiges Bild und gleichzeitig können in ihnen die vielen kleinen Objekte wie Nagellacke, ungebrauchter Schmuck, Cremes, Buntstifte, Batterien usw. gut sortiert aufbewahrt werden.


Im "Büro" soll sich noch einiges verändern: Die Ständerlampe und der Hocker werden durch weisse Alternativen ersetzt. Das Modem soll hinter einer hübschen Abdeckung verschwinden und für die hinteren beiden Fächer im Regal werde ich mir Einsätze mit Türen kaufen. Für die Wand wünsche ich mir ein Memoboard mit einer Spiegeloberfläche. Dadurch wird der Raum nochmals etwas heller und optisch vergrössert und ich habe Platz für meine Notizen und Inspirationsbilder.

Dienstag, 18. März 2014

Schaufenster im Country-Living-Style


Im Februar habe ich euch etwas über meine Arbeit und den Probelauf für meine praktische Abschlussprüfung erzählt. Mein Schaufenster ist jetzt fertig und ich bin mit dem Endresultat ganz zufrieden. Wie gefällt es euch?

Sonntag, 16. März 2014

Frühlingsgefühle


Die Sonne hat sich für dieses Wochenende leider verabschiedet. Ein Grund mehr, euch die Frühlingsbilder zu zeigen, die ich letzten Sonntag gemacht habe. Wie ihr vielleicht bereits gemerkt habt, fotografiere ich nämlich auch sehr gerne...

Montag, 10. März 2014

Sneak Peek: Beauty- und Büro-Ecke


Seit dem letzten Mittwoch war ich in meiner Beauty- und Büro-Ecke fleissig. Ich bin gut vorwärts gekommen, aber noch nicht ganz fertig - und halbe Sachen zeige ich nicht gerne her... Einige kleine Einblicke möchte euch aber trotzdem bereits geben. Wie gefällt es euch?